Japanische Teekanne

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- Teekannen Kollektion -

In der Sektion Japanische Teekannen & Tee-Sets bietet Ihnen Japan Box hochwertige japanische Teewaren zum besten Preis. Jede japanische Teekanne oder jedes Tee-Set eignet sich hervorragend für einen ausgiebigen Nachmittag mit Tee und Kuchen.

Teekannen jeder Art werden überall in Japan hergestellt. Spezialisierte Töpferläden verkaufen alle Formen und Größen, einige aus Ton, einige aus Porzellan, einige aus Steingut im rustikalen Stil, andere wiederum ganz phantasievoll. Egal welche Gestaltung, die Schönheit dieser Tee-Sets wird Sie zum Lächeln bringen.

Da die Vielfalt endlos ist, könnte man auf der Suche nach dem idealen Exemplar leicht unzählige angenehme Stunden verbringen.

Man sagt, dass einige Teeliebhaber bestimmte Stile für bestimmte Teesorten bevorzugen, aber es ist wirklich jedem selbst überlassen, seine eigene Vorliebe zu wählen.

Kyusu Teekanne 

Kyusu (急須 auf Japanisch) ist eine traditionelle japanische Teekanne, die hauptsächlich zum Aufbrühen von grünem Tee verwendet wird. Das gängige Missverständnis ist, dass eine Kyusu immer einen seitlichen Henkel hat. Das Wort "kyusu" bedeutet jedoch lediglich "Teekanne", auch wenn sich kyusu im allgemeinen Sprachgebrauch meist auf eine Teekanne mit einem Seitengriff bezieht.

Yokode Kyusu sind Teekannen, bei denen die Griffe an der Seite der Kanne angebracht sind. Dank des Designs dieser Kannen ist es einfach, auch den letzten Tropfen Tee auszugießen.

Diese Teekanne ist in Japan am weitesten verbreitet, in einer breiten Preisspanne, vom Sammlerstück bis zur günstigeren Alltagsteekanne. Die bekanntesten Kyusu-Teekannen sind Tokoname-Teekannen und Banko-Teekannen.

Ushirode Kyusu haben den Griff an der Rückseite der Kanne, genau wie Teekannen in anderen Teilen der Welt. Diese Kannen sind leicht zu benutzen, egal ob man Rechts- oder Linkshänder ist und eignen sich besonders für diejenigen, die es gewohnt sind, Teekannen im westlichen Stil zu benutzen.


Arita Porzellan-Teekannen sind aufgrund ihrer hohen Qualität berühmt. Dies sind die typischen japanischen Teekannen aus Porzellan, mit dem traditionellen blau-weißen Design.

Dobin Teekanne 

Die zweithäufigste Teekanne, nach der Yokode Kyusu, ist die Dobin-Teekanne. Der Henkel, meist aus Bambus, Rattan oder Kunststoff, wird mit Haken an den Kannen befestigt und hat den Vorteil, trotz der Hitze in der Kanne kühl zu bleiben.

Sie werden aus Porzellan oder Ton hergestellt und wie normale Teekannen verwendet. Dobin bezeichnete früher Töpfe aus hitzebeständigem Material, die als Kessel zum Aufkochen von Wasser und auch zum Aufbrühen von Heilkräutern verwendet wurden. Der Henkel kann natürlich bei Bedarf gewechselt werden und wird meist im japanisches Tee-Set geliefert.

Tetsubin Teekanne 

Tetsubin (鉄瓶) oder japanische gusseiserne Teekannen waren ursprünglich Küchengegenstände, die zum Kochen von Wasser und zum Aufbrühen von Tee verwendet wurden.

Als das Tee trinken in der Mitte des 19. Jahrhunderts populär wurde, wurden die Tetsubin zu Statussymbolen und nicht mehr als einfache Küchengegenstände angesehen.

Die Präfekturen, die besonders bekannt für die Herstellung der märchenhaftesten Tetsubin-Teekannen sind Iwate und Yamagata. 

Iwate zaubert Tetsubin-Teekannen mit den schönsten Designs von höchster Qualität, zu einem vernünftigen Preis. 

Yamagata hingegen ist für die handgefertigten Tetsubin und Changama bekannt, die besonders von den Teezeremonie-Meistern bevorzugt werden. 

Die Größe variiert stark, und viele japanische Teekannen haben ungewöhnliche Formen, was sie bei Sammlern beliebt macht. Eine relativ kleine Tetsubin kann etwa 0,5 Liter Wasser fassen, größere Modelle hingegen fassen etwa 5 Liter.

Wie Sie sich vorstellen können, sind auch die Preise sehr unterschiedlich, da es sowohl Antiquitäten als auch Teekannen für den täglichen Gebrauch gibt. Die japanischen Gusseisentöpfe haben in der Regel eine Ausgusstülle und einen Griff, der sich über die Oberseite kreuzt.

Sie werden zum Kochen und Ausgießen von heißem Wasser zu Trinkzwecken verwendet, z. B. für die Zubereitung von Tee. Das Wasser wird als Nahrungsquelle für Eisen geschätzt, da es an das Wasser abgegeben wird. Der historische Ursprung des Tetsubin ist nicht sicher.

Zumindest eine maßgebliche japanische Quelle besagt, dass er sich aus dem tedorigama genannten Wasserkessel mit Tülle und Griff entwickelt hat, der bereits in der Ära von Sen no Rikyū (1522-91) in Chanoyu verwendet wurde.

Die gusseisernen Teekannen werden traditionell über einem Holzkohlefeuer erhitzt. In der japanischen Chanoyu-Kunst ist das spezielle, tragbare Brenngefäß dafür das Binkake (瓶掛). Tetsubin sind außen oft aufwändig mit Reliefmustern verziert.

Es gibt auch eine relativ kleine gusseiserne Kanne, die einem Tetsubin ähnelt, aber innen mit Emaille glasiert ist. Diese eignet sich ebenfalls für die Zubereitung von aufgebrühtem Tee. Sie wird als eiserne kyūsu (急須) oder Teekanne bezeichnet.

Kyūsu werden oft mit einem Teesieb geliefert, das ins Innere passt. Obwohl sie kein Sammlerstück sind, sind diese "Tetsubin" die praktischsten für den täglichen Gebrauch.