5 Außergewöhnliche japanische Teeschalen, die man gesehen haben muss

5 Außergewöhnliche japanische Teeschalen, die man gesehen haben muss

Japanische Kunsthandwerker verstehen es auf wunderbare Weise, Form und Funktion in Haushaltsgegenständen zu vereinen - man denke nur an diese Auswahl an atemberaubenden Teeschalen, Kunstwerke in Miniatur. Die bescheidene Teeschale, die Kunst und Design miteinander verbindet, ist ein Paradebeispiel für die Feinheit und Schönheit japanischer Keramik.


Lesen Sie weiter, um einige außergewöhnliche Beispiele für die materielle Kultur Japans kennenzulernen, mit unserer Auswahl von 5 der kompliziertesten und einzigartigsten Teeschalen überhaupt.

 

Raku

Die Raku-Keramik ist ein Synonym für die japanische Teezeremonie. Sie wird von Hand geformt und nicht auf der Drehscheibe gedreht und wurde im 16. Diese schöne Raku-Teekanne befindet sich in der Sammlung des Sagawa-Kunstmuseums; ihre dekorativen Erhebungen und die Farben Kupfer, Kobalt und Grün sind typisch für Raku Kichizaemon, den Sohn des 14. Raku-Meisters Kakunyu (1918-1980).

Raku

 

Ryoji Koie

Die monochromen Farben dieser Teeschale des japanischen Künstlers Ryoji Koie aus dem Jahr 2004 tragen zu ihrer strukturierten, rauen Anmutung bei. Koie verwendet in seinen figurativen Skulpturen gemischte Medien wie Ton und Glas, und die skulpturale Anmutung überträgt sich auf seine Keramiken. Sie verkörpern ein Gefühl von Spontaneität, und es dürfte Ihnen schwerfallen, Ihren Matcha-Tee aus einem solchen Stück zu trinken - Sie würden es lieber aus der Ferne bewundern!

Ryoji Koie



Die Stücke für die Teezeremonie werden in jahrhundertelanger, unvergleichlicher Handwerkskunst hergestellt. Erfahren Sie hier mehr über dieses meisterhafte Handwerk: Meisterhandwerk der japanischen Teezeremonie.

 

Makuzu Kosai

Diese atemberaubende schwarz glasierte Teeschale von Makuzu Kosai zeigt ein vertrautes Motiv der japanischen Ikonografie: den Berg. Die bewusste Schlichtheit und Eleganz ist das, was an dieser schönen Schale auffällt. Der Keramiker lehnt einen aufwendigen, dekorativen Stil ab und wählt eine monochrome Farbpalette. Ein schönes Beispiel für weniger ist mehr.

Makuzu Kosai

 

Yoca Muta

In der japanischen Keramik wird die Natur häufig dargestellt - aber dieses Werk des Keramikkünstlers Yoca Muta ist eine besonders dramatische Wiedergabe eines Wals mit schönen schäumenden Wellen, die an die berühmten Drucke von Katsushika Hokusai erinnern. Die Bewegung, die Dramatik und die Zartheit dieses Stücks sind außergewöhnlich, und die weiße Form der Teeschale selbst scheint fast die wogenden Wellen des Ozeans widerzuspiegeln.

Yoca Muta



Die Kunstfertigkeit der japanischen Keramiker kann die Art und Weise, wie Sie diese Kunstform betrachten, verändern. Lesen Sie hier mehr: Diese phänomenalen japanischen Keramiken verändern die Art und Weise, wie wir Kunst betrachten.

 

Kayoko Mizumoto

Die autodidaktische Porzellankünstlerin Kayoko Mizumoto kreiert diese wunderschönen Stücke im Kutani-Stil. Ursprünglich stammt die Kutani-Ware aus Kutani, heute ein Teil von Kaga, Ishikawa, und ist für ihre lebhaften, dunklen Farben bekannt. Man sagt, dass der Stil durch die harten Winter in der Region Hokuriku entstanden ist, was bedeutet, dass die Menschen in der Region kühne, kräftige Farben in ihren Keramiken wünschten. Mizumotos Stück mit seinen fast patchworkartigen Formen, den Wellenmustern und den oszillierenden Farbtönen fängt die Lebendigkeit des Stils perfekt ein.

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